Elgershausen

Jahresplanung

Am Montag den 13.01.14 haben sich unsere Gruppenleiter David, Simon und Eric bei Dr.Ost im Keller eingefunden um die dies jährige Jahresplanung zu erstellen. Denn diese sollte schließlich bis zur Jahreshauptversammlung (25.01.) stehen. Nach dem unser Forstpate Rainer sie nocheinmal überarbeitet und ergänzt hat habt ihr (oder eure Eltern) sie sicher schon per E-Mail erhalten. Unser dies jähriger Schwerpunkt liegt auf dem Thema "Seen" wir werden wie bisher Fahrten zu den beliebtesten Seen veranstalten. Aber es gibt dieses Jahr auch einige Premieren so werden wir z.B. Angeln gehen. Unser Ziel in den Gruppenstunden wird sein, dass soviele wie möglich am nächsten oder übernächsten LaLa die Grüne Kordel verliehen bekommen. Bei Fragen oder Anregungen stehen wir (Rainer, David, Simon, Eric) euch gerne zur verfügung. Horrido auf ein weiteres tolles Waldjugendjahr!!

Pferdestark

Mit 9 Personen waren wir zur "Pferdestark" nach Dörentrup zum Schloss Wendlinghausen gefahren. Dort sahen wir wirklich starke Pferdevorführungen und konnten die Europameisterschaft im Holzrücken mit verfolgen. Verschiedenste durch Kaltblutpferde gezogene Geräte waren im Einsatz in den Bereichen Ernte, Heuernte, Ackern, Bodenbearbeitung, Reihenpflege in Mais- und Weinbergkulturen, Kartoffeln roden, Mist- und Düngerausbringung sowie eine moderne Reifenpacker-Drillmaschine. Auch die Energiegewinnung durch eine Tretmühle mit daran angeschlossenem Holzspalter und Bandsäge wurde gezeigt. Wettbewerbe im Ein- bzw. Vierspänner fahren, Leistungspflügen und sogar ein Pferdefußballspiel zwischen Holland und Belgien haben wir gesehen. Ein über 1,20 m großer Gummiball wurde von den Reitern mit den Pferdekörpern auf das jeweils gegnerische Tor zu bewegt. Die belgischen Frauen haben gegen die Holländ-Männer 4:1 gewonnen. In der Abendsonne versammelten sich alle zur Siegerehrung im schönen Schlosshof. Der auch im Forstamt Wolfhagen tätige Pferderücker Matthias Rensing aus Großalmerode konnte nicht nur seinen Europameistertitel vom Vorjahr im zweispännigen Rücken verteidigen, sondern er errang gegen starke Konkurrenz auch den Titel mit einem Pferd. Er war mit seinem Kaltbluter auch beim Hessentag bei der Sonderschau der Natur auf der Spur im Einsatz gewesen.

BuLa - Feuer,Wasser,Erde,Luft

Bundeslager in Kleinhau, Nordeifel Am Sonntag waren wir früh um 8 Uhr losgefahren. Als wir nach über dreistündiger Fahrt angekommen waren, haben wir unsere neue Ovaljurte (Jurte= großes schwarzes Zelt) aufgebaut. Dies hat recht lange gedauert, denn wir wussten noch nicht wie's geht. Am Abend haben wir mit dem Auto die Gegend aus-kundschaftet, dabei entdeckten wir einen schönen Badesee. Früh am nächsten Morgen mussten wir aufstehen. Nach der Morgenrunde fuhren wir zu einem Forsteinsatz – in einem Bachtal oberhalb einer Trinkwassertalsperre beseitigten wir jungen Fichtenaufwuchs, weil sich dort ein Moor entwickeln soll. Es war sehr heiß. Den Nachmittag nutzten wir zur Kontaktpflege mit anderen Gruppen, zur Lagerplatzerkundung und am Abend spielten wir im Warmetaler Zelt „Werwolf im Düsterwald“. Am Dienstag war das Haijk (Aktionslauf in der Natur verteilt auf einige Kilometer), bei dem wir einiges über die Natur gelernt haben. Es war regnerisch und windig, Am Ende vom Haijk hatte unsere Gruppe an einer Station eine Schlammschlacht gemacht - alle waren komplett braun und gingen danach freiwillig duschen. Am Mittwochmorgen sind wir mit den Gruppen aus Haßloch, Burg und Kiel in das Freilichtmuseum Kommern gefahren (www.kommern.lvr.de). Wir erkundeten einen Bauerngarten und bereiteten aus ver-schiedenen Kräutern und Lindenblättern einen leckeren Quark. Eine studentische Arbeitsgruppe von der UNI Aachen unterstützten wir beim Fachwerkbau einer wiederaufgebauten alten Scheune. Dabei spalteten wir Eichenrundhölzer auf und formten die später senkrecht in den Gefachen stehenden Hölzer linsen-förmig - sogenannte Staken. Diese tragen das Holzgeflecht und welches anschließend mit Lehm beworfen wird. Dieser wurde in der Scheune barfüssig gestampft bis er eine gleichförmige Konsistenz hat. Nach Kostprobe des Steinofenbrotes aus der dortigen Backstube mit Knackwürsten (von auf dem Gelände frei lebenden Deutschen Weideschweinen) kauften wir gleich noch mehrere Laibe weil es wirklich super lecker war. Abends nach Rückkehr im Lager schenkten wir ein Brot der befreundeten Gruppe aus Waldems. Donnerstag war ein weiterer Forsteinsatz, zu dem Zeitungsreporter und ein Filmteam gekommen waren. Bei diesen Forsteinsatz wurde ein Teil einer alten Mörsergranate gefunden und zwei Jugendliche wurden von Erdwespen gestochen. Nach dem Forsteinsatz haben wir Holz für eine Holzkugel gesammelt und mit dem Anhänger zum Lagerplatz gebracht. Als wir damit endlich fertig waren (wir waren fast umgefallen wegen der Hitze) sind wir zu dem Badesee gefahren, den wir am Sonntag entdeckt hatten. Mit Sandstrand, Sprungturm und Trampolin im Wasser war das sehr wohltuend. Am nächsten Tag haben wir mit dem Bau der Holzkugel begonnen: Auf dem im Wald gefundenen frei-gespülten Fichten-Wurzelstock wurde zuerst mit kreuz und quer sich gegenseitig verklemmenden Stamm-stücken ein Grundgerüst angelegt. In dieses steckten wir – teilweise mit Vorschlaghammergewalt – Fichtenäste mit verdickten Astansätzen nach außen, so dass die Zwischenräume möglichst ausgefüllt wurden. Am späten Nachmittag sind wir wieder zum Badesee gefahren. Am Samstag wurden wir gegen Abend fertig mit dem Bau der Kugel (, nachdem wir nachmittags auch beim Bläser- und Singewettstreit zugehört haben): Mit der Motorsäge hatte unser Forstpate noch „DWJ BuLa 2013“, das Lagermotto „Feuer, Wasser, Erde Luft“ und „Spechte“ in unser auf dem Lagerplatz verbleibendes Kunstwerk eingeritzt. Mit verschiedenen Farben legten wir die Schriftzüge aus und bekamen allseits Anerkennung für unsere Holzkugel. Kurz danach gingen alle 750 Lagerteilnehmer auf einen Schweigemarsch durch ein Waldstück in Lagernähe. Nach dem Schweigemarsch wurde das Bundesfeuer entzündet und (wie jeden Abend bis in die Nacht) Fahrtenlieder gesungen. Während das Feuer brannte wurden die Preise verliehen und neu aufgenommene Waldläufer bekamen ihr schwarz-grünes Halstuch mit Knoten. Wir waren auf dem Haijk im unteren Mittelfeld gelandet – weil wir uns von „Zöllnern“ erwischen ließen, die uns die Hälfte unserer Kaffeebohnen-Währung abgenommen haben. Am Sonntag nach dem Zeltabbau und Schrubben der schwarzen Töpfe machten wir uns auf den Heimweg und freuten uns nach einwöchiger Dixi-Benutzung auf die heimische Porzellanschüssel. Abends nach Zurückbringen des Lagermaterials in unser Domizil im Elgershäuser Hölzchen waren alle froh, wieder in einem richtigen Bett schlafen zu können.