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Die Gruppe Hofheim berichtet:

Landeslager in Hofgeismar – 17.06.2017

Donnerstag

Um 7 Uhr ging es am Bahnhof Hofheim los. Wir waren zu zwölft, das Gruppenmaterial war im Auto und 9 Teilnehmer fuhren mit der Bahn. Als die Bahnfahrer gegen 12 Uhr am Lagerplatz ankamen, stand schon die Jurte und die Kothe war dann noch schnell aufgebaut. Es war ziemlich heiß und so verbrachten wir die Zeit bis zum Mittagessen im Schatten. »Wie wird das mit dem Essen wohl werden?« fragten wir uns, denn diesmal sollte es Zentralverpflegung geben. Zum Mittagessen gabs ein schönes Buffet mit verschiedenen Brotsorten, Wurst, Käse und ganz viel Rohkost, zum Imbiss noch Obst und Plätzchen, verhungern sollten wir also nicht. Bis zur Lagereröffnung wurde geschnitzt, Wikingerschach und Werwolf gespielt. Inzwischen hatten alle Gruppen ihre Zelte aufgebaut und man freute sich, viele Freunde und Bekannte wiederzusehen. Auch am Abend gab es reichlich zu essen: Gulaschsuppe, alle 200 Waldläufer wurden satt! Inzwischen hatten sich die Wolken ganz schön drohend aufgebaut, erste Donner waren zu hören und bald prasselte ein sintflutartiger Regen auf uns herab, Blitze waren rundum zu sehen. Gut, dass unser Zelt dicht war, aber ein bisschen mulmig ist uns schon zumute gewesen. So schnell, wie es kam, war das Gewitter vorüber und das ganze Lager wohlauf, doch in Hofgeismar war der Blitz eingeschlagen und hatte ein Haus in Brand gesetzt. Ein langer Tag ging mit einem tollen Abendhimmel zu Ende.

Freitag

Um 8 Uhr waren wir alle wach und etwas später gab es ein leckeres Brötchen-frühstück. Eigentlich hatten wir für den Vormittag nur geplant, am Kochwettstreit teilzunehmen. Doch da unser Vorsatz, nicht am Singewettstreit mitzumachen, ganz spontan gekippt wurde, saßen später zwei Gruppen in der Jurte: In einer Ecke wurde fleißig ein »Smørrebrød« kreiert und auf der anderen Seite saßen mehrere Manderbacher und Hofheimer zusammen, um einen Liedtext, passend zu Lagermotto »Zeig dein Grün«, auf das Lagerlied zu dichten. Zudem mussten wir uns noch auf ein gemeinsames zweites Lied einigen. Während auf der einen Seite ein tolles Mozzarella-Tomaten-Toast entstand, rauchten auf der anderen Seite die Köpfe. Und tatsächlich, bis zum Mittagessen war ein Liedtext entstanden, sodass wir uns tatsächlich für den Singewettstreit anmeldeten. Ab 14 Uhr starteten die Hajkgruppen, die auf dem Postenlauf Aufgaben wie Knoten machen, Waldtiere erraten, Golfen und noch vieles mehr bewältigten. Zwischen den Stationen wurde natürlich noch gelaufen. Dadurch, dass so viele Leute beim Hajk waren, wurde das Lager sehr schnell ruhig. Die dagebliebenen Gruppenleiter wurden von der Kochmannschaft dankend in Gemüseputzdiensten eingewiesen, damit auch nach dem anstrengenden Hajk alle wieder zu Kräften kommen konnten. Am Abend hatten wir, nachdem wir unsere Singewettstreitlieder etwas übten, in unserer Jurte eine Singerunde mit Gästen gehabt, der Tschai durfte dabei nicht fehlen.

Samstag

Nach dem Frühstück hatten wir Spüldienst in der Gemeinschaftsküche. In der Batik-AG färbten Bibi und Vero einen Wimpel, so haben wir bald einen eigenen Wimpel! Der Vormittag verging mit verschiedenen Spielen, mit Lieder üben, Riesenseifen-blasen machen und auch etwas in der Küche helfen. Es wurden für das Abendessen bergeweise Zwiebeln geputzt und in Ringe geschnitten, Tomaten gewaschen und in Scheiben geschnitten, Salat zerpflückt …

Als die Manderbacher vom Forsteinsatz zurück waren – es wurde die längste Elsbeerallee Deutschlands mit 100 jungen Bäumen aufgefüllt – hatten wir unsere erste und einzige gemeinsame Probe für den Wettstreit. Nach dem Mittagessen wurden die letzten Vorbereitungen für den Singewettstreit getroffen: Klufthemd und Haare ordentlich? Auf geht’s, es war wieder das ganze Lager zum Zuhören gekommen. Wir wurden als vierte und damit letzte Gruppe ausgelost. Es war interessant, zu hören, wie die anderen drei Singegruppen das Lagerlied verändert hatten. Wie immer war es sehr aufregend, vor so vielen unsere Lieder vorzutragen.

Zum Abendessen gab es Burger, dafür wurden Unmengen Frikadellen gegrillt, bevor alle sich an den vier Burgerstraßen anstellen konnten. 






Schon war der letzte Abend da, zuerst machten wir einen Schweigemarsch, dann wurden am Abschlussfeuer die Ehrungen vorgenommen und auch die Halstücher verliehen. Wir Hofheimer hatten den 2. Platz beim Hajk errungen und, mit Manderbach zusammen, auch den 2. Platz beim Singen. Und 5 Wildlinge erhielten ihre Halstücher.

Sonntag

Schon war Zeltabbauen und die Heimreise angesagt. Es ist ein schönes Lager gewesen!