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Die Gruppe Elgershausen berichtet:

Kanutour Werra 2019

Wir starteten morgens in Elgershausen in Fahrgemeinschaften mit der Mobilen-Kanu-Einheit (MKE) des Landkreises Kassel zum ersten Fahrziel: dem König der nordhessischen Berge, dem Meißner. Vom Aussichtspunkt Schwalbenthal konnten wir die geplante Paddelstrecke überblicken. Neben den Leuchtbergen mit dem Bismarckturm glitzerten die Werratalseen in der Sonne.


Beim Felsenkeller am Fuß des Eschweger Hausberges nahmen wir ein 2. Frühstück mit lecker Nussecken, Pflaumen- und anderen Kuchen und frischen Brötchen mit von Waldläufern selbst gemachten Marmeladen. Wir wasserten die 6 Kanadier und besetzen sie mit 22 Personen. Nach kurzer Strecke mussten wir die Köpfe einziehen, um unter der Behelfsbrücke zum Open-Flair-Festival-Gelände ohne Blessuren durchzukommen. Vom Wasser aus konnten wir den gerade beginnenden Konzert-Event an der OF-Hauptbühne auf der Flussinsel Werdchen und das besondere OF-Treiben in der Stadt Eschwege beobachten.  Pünktlich um 12 machte der Dietemann auf dem Türmchen des Landgrafenschlosses seine stündliche Runde. Sein Horn Blasen ging in den Bässen des nahen Festivals unter. Genauso wie ein Kanu, welches sich nach dem Schleusen vorbei an der Eschweger Flusswasser-Turbine quer stellte und kenterte. So kamen die Wechselklamotten aus der mitgeführten wasserdichten Tonne zum Einsatz. Den Zwischenstopp bei Meinhard-Jestädt  mit Fluss-Bademöglichkeit (dort endete unsere letzte Kanu-Tour) mussten wir unterbrechen, weil unser 3-köpfiges Marketender-Team den Mittagstisch flussabwärts unter der Brücke aufgebaut hatte. Treffende Bemerkung unseres Kassierers: "Seit wann kommt der Knochen zum Hund?" Also  ging's schwimmend weiter zu den erwärmenden Würstchen und dem  erfrischenden Tee mit Zitrone - manche nutzten für dieses Teilstück sogar die Kanus...  ;-)

Frisch gestärkt paddelten wir weiter, vorbei an Albungen am Ausgang des Höllentals, der Burg Fürstenstein, tlw. parallel zur Bahnstrecke Bebra Göttingen, nahmen Fluss-Schleifen vor und nach Kleinvach. Dort kenterte das besagte Kanu nochmals und das Marketender-Team verweigerte uns weiteren Kuchen in den Kanus. Die am geplanten Endpunkt in Bad-Sooden-Allendorf wartenden belegten Brote und der Kuchen spornten uns am Ende nochmals zu Paddel-Höchstleistungen an: Es ging zwar mit der Strömung, aber gegen den Wind, der das  durch mehrere Wehre gestaute Flußwasser unterhalb des Schlosses Rothestein zu kleinen Wogen auftürmte.  Hier genoss der jüngste Teilnehmer dann wohl auch mal einen wohltuenden Mittagsschlaf in Mutters Schoß. Glücklich angekommen am Sportplatz stürzten wir uns auf die angebotenen Kalorien. W.d.R. Frank chauffierte die Fahrer zurück zum Nachholen der PKW mit der MKE während die Gruppenleiter die Kanus transportfertig machten und die Kinder die Bad Soodener Saline besichtigten und den daneben liegenden Spielplatz okkupierten. Zum Abschluß gab es noch Elfmeter-Schießen gegen den im Tor
stehenden Forstpaten, der manche Bälle (angeblich 'katzengleich') parierte und ein lustiges Ball-Transport-Spiel, welches ein Vater aus Balhorn mitgebracht hatte. Auch bei der Rückfahrt - tlw. über den Meißner - blieb das Wetter ideal mit tollen Aussichten über den Kaufunger Wald. Nach Zurückbringen der Kanus und der Schwimmwesten  waren die meisten froh den letzten schulfreien Sonntag noch vor sich zu haben.


Summa summarum: eine tolle Waldjugend-Aktion mit 25 Teilnehmern - wie gewohnt eines der Highlights des umfangreichen Jahresprogramms.