Rosphetal

Herbstlager 2016 – 16.10.2016

Vom 16.10.2017 – 17.10.2016 fand unser erstes Herbstlager statt, dass von unserem Horstleiter Dustin Weise organisiert wurde.

Wir trafen uns um 13:30 an unserer Hütte, und begannen dort auf der dazu gehörigen Wiese, die 2 Kothen aufzustellen, welche wir für die Übernachtung benötigten. Mit insgesamt 12 Teilnehmern ging dies auch relativ flott.

Tag 1: Aufbau und Gemütlichkeit 


Nachdem Aufbau der Kothen machten wir uns dann an unser Abendessen. Wir teilten die Aufgaben, und so konnte schließlich jeder seinen Teil zu unserem gemeinsamen Abendessen beitragen, welches uns auch sehr gelegen kam, da bei dem kalten Wetter Chili-Con-Carne genau das richtige war. Nach unserem gemütlichen Abendessen begannen wir dann, unser Lagerfeuer in der Nähe der Kothen zu entzünden. Wir ließen den Abend gemütlich ausklingen, mit einer gemütlichen Runde um unser Lagerfeuer.


Tag 2: Motivierende Arbeitseinsätze 


Am nächsten Morgen, ging es dann auch schon früh raus. Um 9:00 

wurden wir aus den Federn geschmissen. Da wir gegen 10:00 Uhr geplant hatten, einen Arbeitseinsatz zu beginnen musste das Frühstück schnell vonstattengehen. Als wir schließlich alle gestärkt waren ging es los. Wir sind mit Norbert in den Langengrund gefahren, um dort Birken zu entfernen, die im Moor ihre Wurzeln geschlagen haben. Gegen 13:00 Uhr, als wir fast alle Birken beseitigt hatten, wurde zum Mittag gerufen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es auch direkt weiter, zu unserem zweiten Einsatz. Bei unserem 2 Einsatz, mussten wir Fichten, die vorher von den Waldarbeiten freigeschnitten wurden, von der jeweiligen Fläche, ein paar Meter in den Wald tragen. Dies war vor allem gegen Ende hin ein wirklicher Kraftakt, aber dennoch war jeder danach glücklich, und zwar nicht nur da wir fertig waren, sondern auch da wir unserem Ziel nächstes Jahr nach Norwegen zu fahren, einen großen Schritt näher gekommen sind.

Als wir schließlich zu unserer Hütte zurück kehrten, hörte man sehr viel positives Feedback, vor allem, da das Lagerfeuer am Abend, und das gemütliche bei samen sitzen, mal wieder etwas anderes war, als Abends vorm Fernseher oder PC zu sitzen.

Rosphetaler Horstlager Nr. 1 – 18.05.2014

Unser erstes Horstlager, welches erstmals von den Gruppenleitern Dustin und Jan-Phillip organsiert wurde, fand von Freitag dem 16.05 bis Sonntag den 18.05.2014 statt. Wir Wölfe (ab 12 Jahre) und die jüngeren Welpen (von 6 bis 12 Jahre) der Rosphetaler Gruppe trafen uns am Freitag um 15 Uhr auf der Zeltwiese, die etwa in 200 m Entfernung oberhalb unseres wöchentlichen Treffpunkts, der Wolfhainhütte, und abseits der Wege liegt. Sonst dient sie als Wildäsungsfläche. Insgesamt waren wir 18 Teilnehmer, darunter 2 Gruppenleiter und Norbi, unser Forstpate.

Tag 1: Vorbereitung und Durchstarten

Nach der Arbeit bzw. Schule gingen wir in einer Kleingruppe einkaufen. Anschließend wurden noch die letzten Materialien zusammen gesucht und auf gings zur Zeltwiese. Nach kurzer Zeit trafen alle Teilnehmer ein und wir konnten eine allgemeine Einweisung geben, um die wichtigsten Regeln z B zu Waldbrandvermeidung, Schutz vor Zecken oder Unfallgefahren zu erläutern. Der Aufbau der Jurte dauerte zwar etwas länger als geplant, aber wir haben es dennoch gut hinbekommen. Zum Abendessen machte Norbi uns dann seine allzu berüchtigte Paella-Pfanne mit Rehfleisch und viel Gemüse, bei der vor allem die Welpen beim Schnippeln mithelfen konnten, und alle satt machte. So konnten wir zum gemütlichen Teil des Abends übergehen: Geschichten erzählen, singen und Tschai genießen.

Tag 2: Kooperation und Wolfspfad

Nach einer recht kurzen und kalten Nacht - ein paar Wölfe hatten am Lagerfeuer außerhalb der Jurte geschlafen - frühstückten wir gemeinsam mit frischen Brötchen und Kakao. Vormittags halfen alle gemeinsam dabei Feuerholz zu sammeln, teilweise eingewachsenen Gatterdraht zu entfernen und Feuer für das Mittagessen vorzubereiten. Währenddessen bereiteten wir Gruppenleiter für den Nachmittag Kooperationsspiele vor. Unter anderem „Die Rettungsleiter“ und „Capture the Flag“. Die Spiele kamen sehr gut an und wir hatten viel Spaß. Zum Abendessen wurden Reh und Würstchen gegrillt. Das Reh hatten wir bereits im Januar während einer Gruppenstunde gemeinsam aus der Decke geschlagen, zerwirkt und küchenfertig eingefroren. Anschließend hieß es: Stöcke schnitzen für Stockbrot und Tschai zubereiten. Während wir am Feuer saßen, bereitete Norbi den Wolfspfad vor. Dieser startete an der Zeltwiese und ging bis zu unserer unterhalb liegenden Wolfhainhütte. Wir hatten in mehreren früheren Gruppenstunden einen ca 400 m langen heimlich verlaufenden und verschlungenen Pirschpfad von der Hütte bis zur Wiese angelegt, den wir normalerweise zum Trinkwasserholen aus der Hüttenquelle benutzen. Es gab sogar einen Knüppeldamm über einen kleinen Bach. Jetzt nutzten wir ihn für den Wolfspfad. Beim Wolfspfad geht es darum, den Weg in stockdunkler Nacht zu einem meist unbekannten Ziel zu finden, indem man den aufgestellten Kerzen oder Teelichtern folgt. Dabei kann man immer nur von einem Licht bis zum nächsten sehen. Der Wegverlauf dazwischen muss gerade verlaufen und mehr oder weniger frei von Hindernissen sein. Auf einem längeren Teilstück hatte Norbi ein Seil entlang der Bäume gespannt, an dem man sich im Dunkeln entlang tasten musste, bis man das nächste Licht sah. Kurz vor dem Ende gab es dann noch auf einem dunklen Teilstück eine unerwartete Überraschung: Zwischen den Bäumen war ein Seil zu einem überdimensionalen Spinnennetz gewebt, durch das man durchklettern musste. Bei der nächtlichen Wanderung ging jeder einzeln den Weg im Abstand von 3 Minuten im sonst stillen Wald. Das war ein tolles und intensives Erlebnis und der Höhepunkt unseres Lagers. Nach der Wanderung ließen wir den Abend noch fröhlich ausklingen.

Tag 3: Aufräumen und Abreise

Nacht ging schnell vorbei, am Morgen wärmten wir uns am Feuer. Gegen 10 Uhr frühstückten wir und fingen an, unsere Unterkunft aufzuräumen und zu ordnen. Danach konnten wir relativ schnell bei herrlichstem Sonnenschein die Jurte abbauen. Überhaupt hatten wir viel Glück mit dem Wetter in diesem eher verregneten und kühlen Frühling. Es war wohl das schönste Wochenende im Mai, das wir erwischt hatten. Anschließend ging alles recht schnell: Die Jurte wurde abgebaut und eingepackt, das Feuer gelöscht und die Feuerstelle aufgeräumt, die restlichen Steine vom Lagerplatz entfernt und die letzten Reste verzehrt. Nachdem alle Eltern eingetroffen waren, haben wer gemeinsam eine Feedbackrunde gemacht, in der alle erzählt haben, was uns gut und was uns nicht so gut gefallen hat. Überwiegend gab es aber nur positives Feedback, was uns als Team natürlich sehr gut gefallen hat. Vor allem wurden die Kooperationsspiele und der Wolfspfad erwähnt. Um ca. 14 Uhr hatten wir dann alles fertig und konnten den Lagerplatz verlassen und das Lager beenden.