Hofheim

Jubiläumslager in Hamburg – 29.07.2017

Samstag 29. Juli – Anreise, Aufbau und Eröffnung bei Regen, Wind und auch Sonne

Sonntag 30. und Montag 31. Juli – Lageraufbau, Erkunden der Umgebung, Spielen, Schwimmen

Dienstag 1. August – Forsteinsatz und Wildlingsplympiade

Mittwoch, 2. August – Ausflug mit dem Fahrrad zur Sanddüne


Donnerstag, 3. August – wir feiern 60 Jahre Waldjugend, Wettstreit Stadt-Land-FlussFreitag, 4. August  – Kochwettstreit, Bläserwettstreit, Indianerbesuch und Abschlussabend

Samstag, 5. August  – Abbau und Rückfahrt


Landeslager in Hofgeismar – 17.06.2017

Donnerstag

Um 7 Uhr ging es am Bahnhof Hofheim los. Wir waren zu zwölft, das Gruppenmaterial war im Auto und 9 Teilnehmer fuhren mit der Bahn. Als die Bahnfahrer gegen 12 Uhr am Lagerplatz ankamen, stand schon die Jurte und die Kothe war dann noch schnell aufgebaut. Es war ziemlich heiß und so verbrachten wir die Zeit bis zum Mittagessen im Schatten. »Wie wird das mit dem Essen wohl werden?« fragten wir uns, denn diesmal sollte es Zentralverpflegung geben. Zum Mittagessen gabs ein schönes Buffet mit verschiedenen Brotsorten, Wurst, Käse und ganz viel Rohkost, zum Imbiss noch Obst und Plätzchen, verhungern sollten wir also nicht. Bis zur Lagereröffnung wurde geschnitzt, Wikingerschach und Werwolf gespielt. Inzwischen hatten alle Gruppen ihre Zelte aufgebaut und man freute sich, viele Freunde und Bekannte wiederzusehen. Auch am Abend gab es reichlich zu essen: Gulaschsuppe, alle 200 Waldläufer wurden satt! Inzwischen hatten sich die Wolken ganz schön drohend aufgebaut, erste Donner waren zu hören und bald prasselte ein sintflutartiger Regen auf uns herab, Blitze waren rundum zu sehen. Gut, dass unser Zelt dicht war, aber ein bisschen mulmig ist uns schon zumute gewesen. So schnell, wie es kam, war das Gewitter vorüber und das ganze Lager wohlauf, doch in Hofgeismar war der Blitz eingeschlagen und hatte ein Haus in Brand gesetzt. Ein langer Tag ging mit einem tollen Abendhimmel zu Ende.

Freitag

Um 8 Uhr waren wir alle wach und etwas später gab es ein leckeres Brötchen-frühstück. Eigentlich hatten wir für den Vormittag nur geplant, am Kochwettstreit teilzunehmen. Doch da unser Vorsatz, nicht am Singewettstreit mitzumachen, ganz spontan gekippt wurde, saßen später zwei Gruppen in der Jurte: In einer Ecke wurde fleißig ein »Smørrebrød« kreiert und auf der anderen Seite saßen mehrere Manderbacher und Hofheimer zusammen, um einen Liedtext, passend zu Lagermotto »Zeig dein Grün«, auf das Lagerlied zu dichten. Zudem mussten wir uns noch auf ein gemeinsames zweites Lied einigen. Während auf der einen Seite ein tolles Mozzarella-Tomaten-Toast entstand, rauchten auf der anderen Seite die Köpfe. Und tatsächlich, bis zum Mittagessen war ein Liedtext entstanden, sodass wir uns tatsächlich für den Singewettstreit anmeldeten. Ab 14 Uhr starteten die Hajkgruppen, die auf dem Postenlauf Aufgaben wie Knoten machen, Waldtiere erraten, Golfen und noch vieles mehr bewältigten. Zwischen den Stationen wurde natürlich noch gelaufen. Dadurch, dass so viele Leute beim Hajk waren, wurde das Lager sehr schnell ruhig. Die dagebliebenen Gruppenleiter wurden von der Kochmannschaft dankend in Gemüseputzdiensten eingewiesen, damit auch nach dem anstrengenden Hajk alle wieder zu Kräften kommen konnten. Am Abend hatten wir, nachdem wir unsere Singewettstreitlieder etwas übten, in unserer Jurte eine Singerunde mit Gästen gehabt, der Tschai durfte dabei nicht fehlen.

Samstag

Nach dem Frühstück hatten wir Spüldienst in der Gemeinschaftsküche. In der Batik-AG färbten Bibi und Vero einen Wimpel, so haben wir bald einen eigenen Wimpel! Der Vormittag verging mit verschiedenen Spielen, mit Lieder üben, Riesenseifen-blasen machen und auch etwas in der Küche helfen. Es wurden für das Abendessen bergeweise Zwiebeln geputzt und in Ringe geschnitten, Tomaten gewaschen und in Scheiben geschnitten, Salat zerpflückt …

Als die Manderbacher vom Forsteinsatz zurück waren – es wurde die längste Elsbeerallee Deutschlands mit 100 jungen Bäumen aufgefüllt – hatten wir unsere erste und einzige gemeinsame Probe für den Wettstreit. Nach dem Mittagessen wurden die letzten Vorbereitungen für den Singewettstreit getroffen: Klufthemd und Haare ordentlich? Auf geht’s, es war wieder das ganze Lager zum Zuhören gekommen. Wir wurden als vierte und damit letzte Gruppe ausgelost. Es war interessant, zu hören, wie die anderen drei Singegruppen das Lagerlied verändert hatten. Wie immer war es sehr aufregend, vor so vielen unsere Lieder vorzutragen.

Zum Abendessen gab es Burger, dafür wurden Unmengen Frikadellen gegrillt, bevor alle sich an den vier Burgerstraßen anstellen konnten. 






Schon war der letzte Abend da, zuerst machten wir einen Schweigemarsch, dann wurden am Abschlussfeuer die Ehrungen vorgenommen und auch die Halstücher verliehen. Wir Hofheimer hatten den 2. Platz beim Hajk errungen und, mit Manderbach zusammen, auch den 2. Platz beim Singen. Und 5 Wildlinge erhielten ihre Halstücher.

Sonntag

Schon war Zeltabbauen und die Heimreise angesagt. Es ist ein schönes Lager gewesen!

Themen-Gruppenstunde: Boote bauen – 03.06.2017

Heute wurde fleissig gewerkelt:

Holzstücke aus leichtem Balsa wurden in Schiffsform geschnitzt und mit Masten und Segeln bestückt. Dann ging es ans Feilen, Schmirgeln, Verzieren und Einwachsen.

Ist das nicht eine tolle Flotte geworden?

Auf zum nächsten Bach, denn wir wollen testen, welches Boot am schnellsten ist.

Das Wasser sieht ja ganz schön trüb aus, nach den heftigen Regenfällen letzte Woche! Mit Stoppuhr bewaffnet werden die Boote einzeln gestartet und weiter unten aufgesammelt. Durch die wilde Strömung kentert die Hälfte der Boote. Egal, das Segel wird einfach durch ein Blatt ersetzt.
Jetzt alle Boote gleichzeitig rein – hoffentlich fischt die Truppe bachabwärts alle Boote raus. Sollen wir jetzt noch eine Rinne für die Boote bauen?

Endlich wieder draußen – 29.04.2017

Sicher mit Feuer – Knotenkunde – Biotoppflege

An unserer ersten gemeinsamen Veranstaltung mit Übernachtung haben wir uns allerlei vorgenommen.

Samstag
Zuerst wurde letzte Hand in der nahegelegenen Weihnachtsbaumschonung angelegt und vom Forst neugepflanzte Bäume mit Stäben versehen.

Am Nachmittag haben wir uns mit dem Thema Feuer beschäftigt, schließlich beginnt bald wieder die Zeltlagersaison, in der wir unsere Mahlzeiten auf Feuer kochen werden. Zu Beginn wurde Holz gesucht, zugesägt und kleingehackt.  Zum Abschluss haben wir gemeinsam unser Abendessen, nämlich Pizzastockbrot, am offenen Feuer zubereitet. Der Abend ging mit Singerunde, Tschai und Nachtwanderung schnell vorüber.




SonntagAm Sonntag wollten wir uns dem Zeltaufbauen beschäftigen. Dabei haben wir erst wichtige Knoten und Bünde zum Zeltaufstellen geübt, dann »Kröten« und »Lokomotiven« aufgebaut. Mit Mittagessen, aufräumen und mehreren Spielen war das Wochenende schon vorbei!


Weihnachtsfeier im Weberhäuschen – 15.12.2012


Samstag:
Die Hornissen und Waschbären werkelten noch fleißig für den nächsten Tag, letzte Vorbereitungen wurden getroffen.

Nachdem wir Walnüsse für die Plätzchen geknackt haben (zu siebt geht das ganz schön schnell), wurden in der Küche und im Wohnzimmer ausgestochen, geformt, gelacht, mit Mehl gespielt und gebacken. Die fertigen Ausstecher wurden anschließend verziert und während sie von ein paar Leuten eingetütet wurden, bastelten die anderen noch an Weihnachtskarten, doch auch die vier Stunden Gruppenstunde waren viel zu schnell vorbei und alle gingen nach Hause mit Vorfreude auf den morgigen Tag.

Sonntag:
Um elf Uhr trafen sich (fast) alle an der Weberhütte um als erstes die Jurte aufzubauen und Feuer anzumachen. Nachdem das relativ schnell passiert war, hatten wir noch viel Zeit bis die ersten Gäste kommen, also richteten wir den Verkaufstand innen auf, an dem wir Vogelfutter, Marmeladen und auch die Plätzchen und Karten vom Vortag verkaufen wollten.

Schon vor offiziellen Beginn kamen Leute, die uns etwas abkauften, da wir am Tor ein großes Plakat „Weihnachtsverkauf“ aufgehängt hatten, doch um zwei trudelten die ersten eingeladenen Gäste ein.

Es wurde sehr gemütlich und bis Abbau um halb fünf war ständig Betrieb. Es kamen Eltern, Großeltern, Freunde und Spaziergänger, die sich in der Hütte unterhalten haben. Es gab Punsch, Glühwein und Kuchen, draußen tollten die Kinder herum und in der Jurte wurde gesungen.

Bei Dunkelheit verließen auch die letzten unser Gelände und die Hütte lag wieder verlassen da, doch sie hat sich wie wir alle sehr über diesen wundervollen 3. Advent gefreut.