Elgershausen

Landeslager 2017 – 17.06.2017

Ein ganzes Dutzend 'SPECHTE' bevölkerten die Ovaljurte auf dem Landeslagerplatz bei Hofgeismar. Schon am Dienstagabend wurde der große PKW-Anhänger mit der Zeltlagerausstattung beladen, so dass wir am Mittwochnachmittag gemeinsam losfahren konnten. Der dem Landesverband und der Lagermannschaft zugesagte Zeltstangentransport aus dem nahegelegenen Wald war wegen des Stangengewichts kräftezehrend - bei der zweiten Fuhre konnten wir vom Pfadfinderzentrum bei Immenhausen weitere 100 bereits trockene Fichtenstangen aufladen. (Dank an die Zimmerei Netz aus Hoof für den zur Verfügung gestellten Tandemanhänger!) Letztgenannte Stangen wurden von den am Fronleichnamstag aus ganz Hessen und auch aus NRW ankommenden Gruppen beim Schwarzzeltaufbau bevorzugt. Während diese ihre Zelte erst noch aufbauen mussten, sorgten unsere Gruppenleiter mittels Motorsäge für die Brennholzversorgung: die angelieferten Buchenscheite wurden auf handliche Längen gekürzt. So war für die abendlichen Singerunden vorgesorgt und wir hatten auch genügend Brennstoff für den mobilen Holzbackofen der SPECHTE. Nach getaner Arbeit waren alle zur willkommenen Abkühlung im Hofgeismarer Schwimmbad.


 

Beim Haijk am Donnerstag fiel unsere Jungspecht-Gruppe durch einheitliches Auftreten (in schwarzer Juja = Jungenschaftsjacke) und durch an den Themen interessiertes und konzentriertes Arbeiten auf. Die Jungspechte erreichten bei einem Altersdurchschnitt von 10 Jahren an den 12 Stationen gegen tlw. wesentlich ältere Gruppen einen tollen 4. Platz (von 15). Die Organisatoren hatten sich tolle Aufgaben einfallen lassen: so mussten z.B. 'verlorene' Schlüssel in einem mit Stroh und Schlamm gefüllten Kübel gesucht werden. Wir haben 4 von 5 gefunden - keine Gruppe war dort erfolgreicher! Bilder von verschiedenen Insektenarten einander zuordnen: Ei - Larve - Puppe - Insekt. Beim Hirschkäfer konnte man das 'Geweih' auch bei der Puppe schon gut erkennen. Wir haben beim Haijk eine Menge gelernt.


Direkt danach konnten wir von der von den Spechten engagierten Kräuterfrau Annette Zimmermann beim Gundermann-Workshop eine Menge ausprobieren. Gundelreben-Blätter wurden schokoliert, eine wirksame Heilsalbe hergestellt und zum Schluss noch Hackfleischbällchen mit gehackten Gundermann-Blättern verfeinert. LECKER. Abends umtexten des Lagerliedes* gemeinsam mit den befreundeten Rosphetaler 'Wölfen' und üben mit Gitarrenbegleitung.


 

Am Samstagvormittag beim Forsteinsatz der Hessischen Waldjugend wurden entlang der längste Elsbeerallee Deutschlands an der Straße von Hofgeismar nach Niedermeiser 108 neue Elsbeer-Topfplanzen fachgerecht gesetzt und dabei mit Draht (um die Wurzeln) als Wühlmausschutz und einer Wuchshülle gegen Verbiß und Fegen durch Rehwild geschützt. Gerald Gluth von Hessen-Mobil und Theodor Arend von HessenForst würdigten den vom Elgershäuser Forstpaten initiierten Einsatz der Waldläufer.


Durch unsere erstmalige Teilnahme am Singewettstreit erreichten wir mit unseren Rosphetaler Freunden mit dem umgedichteten Lagerlied *  einen respektablen 3. Platz.  


Beim seit Jahren praktizierten Schweigemarsch in der Dämmerung waren selbst die jüngsten Teilnehmer so still, dass eine auf 40 m Entfernung im Weizenschlag stehende Rehgeiß - still stehend und aufmerksam beobachtend - die ganze Corona vorbeiziehen ließ. Das Landesfeuer durften wieder unsere erfahrenen Gruppenleiter aufbauen - wie schon am Diemelsee beim LaLa 2015 hatten wir SPECHTE den Holzstoß so aufgesetzt, dass er beim Abbrennen gleichmäßig in sich zusammengefallen ist. Als Dokumenta-Beitrag der Waldjugend war der überdimensionierte und von der Lagermannschaft absichtlich (künstlerisch) total windschief konstruierte ‘Häschdäg‘ (nordhessisch #, engl.: hashtag) am Lagereingang zu sehen. In Kleinformat wurde dieser ‚Häschdäg‘ von den Elgershäuser ‘Landesfeuer-Verantwortlichen‘ als Krone zusätzlich auf den Holzstoß gesetzt. Der brannte dann wie Zunder. Während des Abschlussfeuers wurde Neela Huber (8 J.) und Konrad Nennewitz (10 J.) als neue Mitglieder unserer Gruppe feierlich das schwarz-grüne Halstuch mit Knoten verliehen.


 

Am Sonntag konnten wir letztmalig das von der Lagermannschaft kredenzte tolle und vielseitige Frühstücksbuffet genießen. (Aufgrund der Kürze des Lagers wollte der Landesverband den Ortsgruppen den Küchenaufbau durch 'Zentralverpflegung' ersparen.) Ohne Küchenarbeit ging's trotzdem nicht, weil jede Gruppe mindestens einmal beim Abwasch in der Großküche mithelfen musste. Überdimensionierte Pfannen, Töpfe, Wärmebehälter, viele andere Gefäße und Küchenzubehör musste intensiv geschrubbt und gespült werden - denn vegetarische Gerichte gab es genauso wie glutenfreie oder laktosefreie Nahrung. Da braucht's 'ne Menge Töpfe... Für über 200 hungrige Mäuler waren natürlich Großpackungen gekauft worden: Milch in 10 Liter-Gebinden, Nudeln und Gewürze in Großpackungen, Nutella im 3 kg-Pott !!


Nachdem die Schwarzzelte heftige Windböen und eine Gewitterschauer am Donnerstagabend gut überstanden hatten - waren alle froh, am Sonntagvormittag bei Sonnenschein trockene Zelte abbauen zu können. Nach fröhlicher Rückfahrt haben wir alle gemeinsam das Lagermaterial wieder im Hölzchen verstaut und konnten zu Hause unseren Eltern viel berichten.


 
 

*Hessische Waldjugend - Lagerlied 2017                                  


 

Originalfassung                Text und Melodie: Eric Martin (Mac)             


Komm und zieh‘ mit uns einen Weg,                                                    

dessen Ziel man so schnell nicht erreicht;                                           

Gemeinsam geht vieles so leicht.                                                          


 

Refrain:                                                                                                                                   

Lieder der Straße, Lieder der Straße,                                                    

Du wirst sie hören, wirst sie singen und versteh’n.                       

Diese Lieder der Straße werden Dir helfen,                              

diesen Weg mit uns zu geh’n.                                                                  


 

Sieh‘, Du hast bei uns viele Freunde,                                                  

die helfen Dir weiter zum Ziel.                                                               

Gitarren erklingen zum Spiel.                                                                  



Refrain                                                                                                                                                                           


 

 

 

 * Lagermotto: #zeigdeingrün



Rosphetaler / Elgershäuser Version   

Text: Jan-Phillip Schröder, Rosphetal


So grün wie der Wald,

so grün wie Claudia Roth,

komm mit, der Wald ist bedroht.


Refrain:

Zeig dein Grün für den Naturschutz, für den Zusammenhalt,

und gemeinsam retten wir den Wald.

Zeig dein Grün für den Naturschutz, für den Zusammenhalt,

und gemeinsam retten wir den Wald.


So grün wie unser Hemd,

so grün wie hinter den Ohr’n,

schützt die Pflanzen in den Mooren.


Refrain

Gruppenstunde  – 04.02.2017

Am Samstag den 04.02.17 trafen sich einige Jungespechte bei strahlendem Sonnenschein und herzlich frühlingshaftem Wetter zur Gruppenstunde im Elgershäuser Hölzchen.

Unter der Leitung von Gruppenleiter Eric Ellenberger erlernten die jüngeren Spechte (5-12 Jahre) das fachmännische Entfachen eines Lagerfeuers, welches nach gemeinsamer Vorbereitung auch auf Anhieb brannte.

Danach wurden einige Geländespiele gespielt, bevor es schließlich mit der Winternachsorge weiter ging. So wurden beispielsweise einige Dämme, welche sich im Herbst in der Lützel gebildet hatten, gelockert damit das durch die Schneeschmelze auftretende Wasser ohne über die Ufer zutreten abfließen kann.

Zum Abschluss spielten alle wie regelmäßig das Gruppenspiel "Keltischer Knoten", dabei gelang es zum ersten Mal den menschlichen Knoten vollständig zu lösen.

Wenn du nun auch Lust auf Waldjugend-Abenteurer hast, dann komm doch einfach in zwei Wochen im Hölzchen vorbei.

Schlittentour am Hohen Gras (Kassel) – 21.01.2017

Da hatten die Jungspecht-Gruppenleiter mit Ihrem Forstpaten Rainer Weishaar beim Aufstellen des Jahresprograms 2017 in der Adventszeit wohl ein glückliches Händchen: Samstag, der 21. Januar war als Schlittentour-Termin vorgesehen! Wir hatten dabei beste Bedingungen: blauer Himmel & Sonnenschein bei nur geringen Minustemperaturen, beste Laune, leicht pappender Schnee - ideal für eine Schneeballschlacht...


Vom Treffpunkt oberhalb des Schützenfestplatzes startete die erste Gruppe über den Steinweg - vorbei am 'Kuharschloch', dem Winterparkplatz und den Waldarbeiterhäusern im Habichtswald zur Ski- und Rodelbahn am Hohen Gras. Die zweite Gruppe zog mit ihren Schlitten durch den Wald Richtung Firnsbachtalsiedlung los und wurde dort vom mit Schneeketten ausgestatteten Försterfahrzeug abgeholt. Einige Jungspechte kannten den Skilift am Hohen Gras noch gar nicht - hoffentlich bleibt dieser über erforderliche Vereinsaktivitäten erhalten, denn der jetzige engagierte private Betreiber hört nach dem Winter altersbedingt auf.


Auf der tlw. steilen Rodelpiste und der kleinen Sprungschanze hatten die 'Kleinen' gegenüber den Jugendlichen leichte Vorteile: die tückischen Bodenwellen holten die 'Großen' häufiger vom Schlitten, was trotzdem - oder gerade deswegen - großen Spaß bereitete. Außer beim Hinweg kalt gewordener Gesichter und pistenbedingt leicht schmerzenden Gesäßmuskeln gab es keine Blessuren. Zum Schluß ging es mit Schlitten dann hangabwärts direkt bis zur Firnsbachtalsiedlung, wo die Eltern - dem Handy sei Dank - ihre glücklich gemachten Kids wieder in Empfang nehmen konnten. Ein Riesenspaß für alle beteiligten 14 Waldläufer zwischen 2 und 56.

Horstlager mit Angelausflug – 04.10.2016

Der Aufbau der beiden Jurten lief noch bei trockenem Wetter. Dabei konnten insbesondere die Jungspechte und die neu dazu gekommenen Waldläufer fleissig beim Planen knüpfen helfen. Schön, dass auch einige inzwischen sehr erwachsen gewordene Spechte mit dabei waren und die Verbindung zur Jugend halten. Beim Aufrichten der Zelte war die grosse Helferzahl von Vorteil, denn an jeder Zeltecke konnte einer seine Seitenstange aufstellen und die Schnur abspannen. Für Jungens und Mädchen waren dank der Jurten-Neuanschaffung getrennte Schwarzzelte vorhanden. Abends am Lagerfeuer packte einer der Gäste von der Waldjugend Rosphetal (bei Marburg) seine Gitarre aus und lange erklangen  am Feuer unter dem überdachten 'Pilz' Fahrtenlieder.


In der Nacht hat es dann stärker geregnet. Auch am Samstag haben wir uns für die Natur über den dringend nötigen Regen gefreut. Für das Zeltlager selbst war's natürlich suboptimal... Trotzdem war die Stimmung derjenigen, die zum gemeinsamen Waldfrühstück zusammen saßen, bestens. Nach einigen theoretischen Betrachtungen über die verschiedenen Zeltaufbaumöglichkeiten rief W.d.R. Reserve Frank Dr.Ost schon zum sammeln zur gemeinsamen Abfahrt Richtung Forellenteich im Söhrewald. Bei tlw. leichtem Nieselregen beissen die Fische ja bekanntlich gut. Also hatten die Kids unter Anleitung ihrer Gruppenleiter insgesamt über 50 Fische an der Angel. Das anschliessende ausnehmen und säubern artete dann schon in richtige Arbeit aus...


Zurückgekommen im Hölzchen entschloss man sich am von oben trockenen Spätnachmittag wegen des angesagten weiteren Regens dazu die Zelte künstlich zu trocknen. Mit drei Wäschetrommeln erzeugten die Jungspechte in den Zelten eine gute Grundwärme, so dass die restliche Feuchtigkeit aus den Zeltplanen dampfte. Jede einzelne Plane riecht nun so intensiv nach Feuer, dass die Mücken sicherlich noch beim nächsten Lager die Zelte meiden werden...

Unser Neues Logo – 03.02.2016

Gruppenstunde – 17.10.2015

Unter der Leitung der Gruppenleiter Achim und Eric wurden am Samstag mit ca. 10 Waldläufern einige Pflegearbeiten an der Streuobstwiese der DWJ Elgershausen vorgenommen. Dabei wurden u.a. die Apfelquitten für die jährliche Marmeladenproduktion abgeerntet. Die Ausbeute belief sich auf geschätze 20 kg. Zum besonderen Spaß, besonders der jüngeren, wurden dann aber auch noch Äpfel geerntet, welche später zu leckeren Bratäpfeln verarbeitet wurden. Zum Abschluss wurden dann auch noch wie meistens Geländespiele gespielt.

Solltet IHR nun auch einmal Lust haben bei uns vorbei zu schauen, so seid ihr natürlich herzlich willkommen. Genaue Informationen findet ihr in den Gruppen Infos.

Angelausflug – 03.10.2015

Erfolgreicher Angelausflug

Unter der Leitung des Waldläufers der Reserve Frank Dr.Ost haben die Jungspechte bei strahlendem Sonnenschein über 70 Forellen aus dem (Zucht)Teich im Söhrewald geangelt. Es war sogar ein Prachtexemplar von über 55 cm Länge dabei. Zu Beginn verhedderten sich die Angelschnüre einmal - aber die Wurftechnik mit der Angel wurde im Lauf des Tages immer besser. Ich hab' vernommen, dass viele der Forellen am Wochenende schon durch Bratpfanne bzw. über den Grill den Weg in manches Leckermäulchen gefunden haben. Auf jeden Fall hat es allen Beteiligten einen Riesenspaß gemacht.

 

5-jähriges Jubiläum Waldkindergarten Niedenstein

Anschließend sind einige Jungens und zwei Mädchen mit ihrem Forstpaten gleich weiter zum Fest beim Waldkindergarten Niedenstein am Sengelsberg gefahren. Dort haben wir unseren mobilen Holzbackofen aufgebaut und angefeuert. Schon eine knappe Stunde später haben wir das erste Blech mit Pizza in den Ofen geschoben. Der von Jugendlichen vorbereitete Pizzateg wurde komplett verarbeitet zu etwa großen 10 Blechen mit leckerer Holzofenpizza. Salami, Schinken, Pilze, Paprika, Zwiebeln, Käse und immer lecker Tomatensauce wurden nach Wunsch als Belag verwendet. Bei über 250° C Ofentemperatur war die Pizza immer wieder schnell fertig. Wir haben einige Eltern und viele Kinder auf weitere Waldjugend-Aktivitäten neugierig gemacht.

LaLa 2014 - Genug von Zuhause – 07.09.2014

Gestern sind wir nach dem einwöchigen LaLa aus dem Odenwald zurückgekommen. Gleich in der ersten Nacht hatten wir drei starke Regengüsse und wir waren froh, dass wir die Ovaljurte auf eine leicht uhrglasförmige Erhöhung aufgebaut hatten. Auch die Feldbetten sorgten dafür, dass wir trocken geblieben sind. Am Sonntagvormittag hatte der Himmel seine Schleusen nochmals geöffnet. Danach war unser Zelt mit Feuertrommel "Trockenkammer" für andere Gruppen, die total "abgesoffen" waren. Gleich zu Beginn hatte sich so eine tolle Lagerzusammengehörigkeit gebildet.

Als ruhender Pol und weiterer Autofahrer war Frank Dr.ost (W.d.R. = Waldläufer der Reserve) dabei. Allerdings musste auch an den Tagen, an denen er seine Pflichten bei dem größten nordhessischen Arbeitgeber nachgehen musste, niemand Hunger leiden...

Die von mir angebotene Forsteinsatz-AG "Wertästung" wurde Mo+Di sowie Do+Fr von insgesamt über 30 interessierten Jugendlichen und Wildlingen angenommen, so dass wir den vor Lagerbeginn mit dem zuständigen Hessen-Forst Revierleiter abgesprochenen Arbeitsauftrag komplett abarbeiten konnten. Das gemeinsame Aussuchen der zuästenden Bäume und die Markierung der zu entnehmenden Bäume hat den Teilnehmern besonderen Spass gemacht. Erfreulicherweise gab es trotz scharfer Sägen dabei keine Verletzungen bei jugendlichen Teilnehmern. Die verwendeten die bereitgestellten schnittfesten Kevlar-Handschuhe...

Beim Kochwettstreit am Montagnachmittag haben unsere bis 15-jährigen Teilnehmer Simon, Michael, Berkan und Neo (gesprochen Nio) ein tolles Menü mit Speisekarte kreiert und haben damit vollkommen unerwartet sogar den ersten Preis gewonnen.

Beim Haijk-Geländespiel am Dienstag haben Michael, Berkan und Neo andere Gruppen verstärkt, während Eric und Simon eine Station geleitet haben und Achim mich bei der Wertästungs-AG unterstützt hat.

Am Mittwoch hatten wir unseren Ausflugstag, an dem wir das Erbacher Schloß mit Europas größter Geweih-, Trophäen- und Jagdgewehrsammlung besichtigten. Auch Ritterrüstungen waren dort zu sehen. Danach machten wir gemeinsam mit der Wiesbadener Waldjugendgruppe die Stadtrallye in Erbach und kamen beim Schwimmbadbesuch auch in den Genuss einer WARMEN Dusche.

An den von mir angebotenen allabendlichen Wolfsbruder-Vorleserunden aus der spannenden sechsteiligen Buchreihe Chronik der dunklen Wälder nahm eine feste Schar interessierte Zuhörer teil. Mit verteilten Rollen haben wir manchmal sogar zu dritt (einschl. Prof. Dr. Rohmann, im Ruhestand, UNI KS) vorgelesen, was die Spannung für die Zuhörer am knisternden Lagerfeuer erhöhte. In der vor 6000 Jahren spielenden gut recherchierten und in bildreicher Sprache dargebotenen Fantasy-Geschichte (nach Harry-Potter-Art) lernt man beim Lesen sehr viel über Wald und Natur und die Lebensweise der unterschiedlichen Clans vor Erfindung des Rades. Besonders eindrucksvoll ist die Handlung kapitelweise aus Sicht des Wolfes in "Wolfssprache" beschrieben: Das Hell, das heiss beisst (Feuer), das weiche weisse Kalt (Schnee), das harte weisse Kalt (Eis), das flinke Nass (Bach), das Oben (Himmel) ...

Am Donnerstag war Forsteinsatztag: mit über 150 Leuten wurde auf drei Flächen im Privatwald Forstkulturen freigestellt, während insgesamt 17 Leute bei der Wertästung geholfen haben. Freitag wurden verschiedene AGs angeboten, die Wertästungsarbeiten konnten abgeschlossen werden - nachmittags war Singe- und Bläserwettstreit, abends das große Abschlussfeuer mit feierlicher Aufnahme der neuen Waldläufer und Halstuchverleihung.

Am Samstag konnten wir bald nach der großen Morgenrunde mit dem Lied "Nehmt Abschied Brüder" die dreistündige Heimfahrt antreten.

Schauenburger Waldjugenspiele – 16.06.2014

Wurden von HESSEN-FORST für alle Schauenburger Drittklässler am vergangenen Mittwoch auf einem Parcours rund ums Hölzchen durchgeführt. Über Bäume, Waldtiere und Jagd, Natur-, Vogel- sowie Ameisenschutz, Wasser und Müllsortierung haben die Kids durch die angebotenen spielerischen Aktionen sicherlich einiges gelernt. An der Station der Waldjugend wurden Aktivitäten der Waldjugend dargestellt und es kam auf die Fingerfertigkeit und Koordinationsfähigkeit innerhalb der Gruppe an.

Während zwei weitere Jungspechte in der Geschäftsstelle der Hessischen Waldjugend ihren letzten Baustein der Gruppenleiterausbildung absolvieren, bietet Gruppenleiter Eric Ellenberger für alle Waldjugendspiel-Teilnehmer, deren Interesse an Wald, Natur und bündischem Lagerleben geweckt wurde, eine extra Schnupper-Gruppenstunde an:

 

Samstag, 21.6.2014 um 9:30 Uhr im Elgershäuser Hölzchen

Jahresplanung – 18.01.2014

Am Montag den 13.01.14 haben sich unsere Gruppenleiter David, Simon und Eric bei Dr.Ost im Keller eingefunden um die dies jährige Jahresplanung zu erstellen. Denn diese sollte schließlich bis zur Jahreshauptversammlung (25.01.) stehen. Nach dem unser Forstpate Rainer sie nocheinmal überarbeitet und ergänzt hat habt ihr (oder eure Eltern) sie sicher schon per E-Mail erhalten. Unser dies jähriger Schwerpunkt liegt auf dem Thema "Seen" wir werden wie bisher Fahrten zu den beliebtesten Seen veranstalten. Aber es gibt dieses Jahr auch einige Premieren so werden wir z.B. Angeln gehen. Unser Ziel in den Gruppenstunden wird sein, dass soviele wie möglich am nächsten oder übernächsten LaLa die Grüne Kordel verliehen bekommen. Bei Fragen oder Anregungen stehen wir (Rainer, David, Simon, Eric) euch gerne zur verfügung. Horrido auf ein weiteres tolles Waldjugendjahr!!

Pferdestark – 25.08.2013

Mit 9 Personen waren wir zur "Pferdestark" nach Dörentrup zum Schloss Wendlinghausen gefahren. Dort sahen wir wirklich starke Pferdevorführungen und konnten die Europameisterschaft im Holzrücken mit verfolgen. Verschiedenste durch Kaltblutpferde gezogene Geräte waren im Einsatz in den Bereichen Ernte, Heuernte, Ackern, Bodenbearbeitung, Reihenpflege in Mais- und Weinbergkulturen, Kartoffeln roden, Mist- und Düngerausbringung sowie eine moderne Reifenpacker-Drillmaschine. Auch die Energiegewinnung durch eine Tretmühle mit daran angeschlossenem Holzspalter und Bandsäge wurde gezeigt. Wettbewerbe im Ein- bzw. Vierspänner fahren, Leistungspflügen und sogar ein Pferdefußballspiel zwischen Holland und Belgien haben wir gesehen. Ein über 1,20 m großer Gummiball wurde von den Reitern mit den Pferdekörpern auf das jeweils gegnerische Tor zu bewegt. Die belgischen Frauen haben gegen die Holländ-Männer 4:1 gewonnen. In der Abendsonne versammelten sich alle zur Siegerehrung im schönen Schlosshof. Der auch im Forstamt Wolfhagen tätige Pferderücker Matthias Rensing aus Großalmerode konnte nicht nur seinen Europameistertitel vom Vorjahr im zweispännigen Rücken verteidigen, sondern er errang gegen starke Konkurrenz auch den Titel mit einem Pferd. Er war mit seinem Kaltbluter auch beim Hessentag bei der Sonderschau der Natur auf der Spur im Einsatz gewesen.

BuLa - Feuer,Wasser,Erde,Luft – 28.07.2013

Bundeslager in Kleinhau, Nordeifel Am Sonntag waren wir früh um 8 Uhr losgefahren. Als wir nach über dreistündiger Fahrt angekommen waren, haben wir unsere neue Ovaljurte (Jurte= großes schwarzes Zelt) aufgebaut. Dies hat recht lange gedauert, denn wir wussten noch nicht wie's geht. Am Abend haben wir mit dem Auto die Gegend aus-kundschaftet, dabei entdeckten wir einen schönen Badesee. Früh am nächsten Morgen mussten wir aufstehen. Nach der Morgenrunde fuhren wir zu einem Forsteinsatz – in einem Bachtal oberhalb einer Trinkwassertalsperre beseitigten wir jungen Fichtenaufwuchs, weil sich dort ein Moor entwickeln soll. Es war sehr heiß. Den Nachmittag nutzten wir zur Kontaktpflege mit anderen Gruppen, zur Lagerplatzerkundung und am Abend spielten wir im Warmetaler Zelt „Werwolf im Düsterwald“. Am Dienstag war das Haijk (Aktionslauf in der Natur verteilt auf einige Kilometer), bei dem wir einiges über die Natur gelernt haben. Es war regnerisch und windig, Am Ende vom Haijk hatte unsere Gruppe an einer Station eine Schlammschlacht gemacht - alle waren komplett braun und gingen danach freiwillig duschen. Am Mittwochmorgen sind wir mit den Gruppen aus Haßloch, Burg und Kiel in das Freilichtmuseum Kommern gefahren (www.kommern.lvr.de). Wir erkundeten einen Bauerngarten und bereiteten aus ver-schiedenen Kräutern und Lindenblättern einen leckeren Quark. Eine studentische Arbeitsgruppe von der UNI Aachen unterstützten wir beim Fachwerkbau einer wiederaufgebauten alten Scheune. Dabei spalteten wir Eichenrundhölzer auf und formten die später senkrecht in den Gefachen stehenden Hölzer linsen-förmig - sogenannte Staken. Diese tragen das Holzgeflecht und welches anschließend mit Lehm beworfen wird. Dieser wurde in der Scheune barfüssig gestampft bis er eine gleichförmige Konsistenz hat. Nach Kostprobe des Steinofenbrotes aus der dortigen Backstube mit Knackwürsten (von auf dem Gelände frei lebenden Deutschen Weideschweinen) kauften wir gleich noch mehrere Laibe weil es wirklich super lecker war. Abends nach Rückkehr im Lager schenkten wir ein Brot der befreundeten Gruppe aus Waldems. Donnerstag war ein weiterer Forsteinsatz, zu dem Zeitungsreporter und ein Filmteam gekommen waren. Bei diesen Forsteinsatz wurde ein Teil einer alten Mörsergranate gefunden und zwei Jugendliche wurden von Erdwespen gestochen. Nach dem Forsteinsatz haben wir Holz für eine Holzkugel gesammelt und mit dem Anhänger zum Lagerplatz gebracht. Als wir damit endlich fertig waren (wir waren fast umgefallen wegen der Hitze) sind wir zu dem Badesee gefahren, den wir am Sonntag entdeckt hatten. Mit Sandstrand, Sprungturm und Trampolin im Wasser war das sehr wohltuend. Am nächsten Tag haben wir mit dem Bau der Holzkugel begonnen: Auf dem im Wald gefundenen frei-gespülten Fichten-Wurzelstock wurde zuerst mit kreuz und quer sich gegenseitig verklemmenden Stamm-stücken ein Grundgerüst angelegt. In dieses steckten wir – teilweise mit Vorschlaghammergewalt – Fichtenäste mit verdickten Astansätzen nach außen, so dass die Zwischenräume möglichst ausgefüllt wurden. Am späten Nachmittag sind wir wieder zum Badesee gefahren. Am Samstag wurden wir gegen Abend fertig mit dem Bau der Kugel (, nachdem wir nachmittags auch beim Bläser- und Singewettstreit zugehört haben): Mit der Motorsäge hatte unser Forstpate noch „DWJ BuLa 2013“, das Lagermotto „Feuer, Wasser, Erde Luft“ und „Spechte“ in unser auf dem Lagerplatz verbleibendes Kunstwerk eingeritzt. Mit verschiedenen Farben legten wir die Schriftzüge aus und bekamen allseits Anerkennung für unsere Holzkugel. Kurz danach gingen alle 750 Lagerteilnehmer auf einen Schweigemarsch durch ein Waldstück in Lagernähe. Nach dem Schweigemarsch wurde das Bundesfeuer entzündet und (wie jeden Abend bis in die Nacht) Fahrtenlieder gesungen. Während das Feuer brannte wurden die Preise verliehen und neu aufgenommene Waldläufer bekamen ihr schwarz-grünes Halstuch mit Knoten. Wir waren auf dem Haijk im unteren Mittelfeld gelandet – weil wir uns von „Zöllnern“ erwischen ließen, die uns die Hälfte unserer Kaffeebohnen-Währung abgenommen haben. Am Sonntag nach dem Zeltabbau und Schrubben der schwarzen Töpfe machten wir uns auf den Heimweg und freuten uns nach einwöchiger Dixi-Benutzung auf die heimische Porzellanschüssel. Abends nach Zurückbringen des Lagermaterials in unser Domizil im Elgershäuser Hölzchen waren alle froh, wieder in einem richtigen Bett schlafen zu können.

Schlittentour am Hohen Gras (Kassel) – 01.01.1970

Da hatten die Jungspecht-Gruppenleiter mit Ihrem Forstpaten Rainer Weishaar beim Aufstellen des Jahresprograms 2017 in der Adventszeit wohl ein glückliches Händchen: Samstag, der 21. Januar war als Schlittentour-Termin vorgesehen! Wir hatten dabei beste Bedingungen: blauer Himmel & Sonnenschein bei nur geringen Minustemperaturen, beste Laune, leicht pappender Schnee - ideal für eine Schneeballschlacht...


Vom Treffpunkt oberhalb des Schützenfestplatzes startete die erste Gruppe über den Steinweg - vorbei am 'Kuharschloch', dem Winterparkplatz und den Waldarbeiterhäusern im Habichtswald zur Ski- und Rodelbahn am Hohen Gras. Die zweite Gruppe zog mit ihren Schlitten durch den Wald Richtung Firnsbachtalsiedlung los und wurde dort vom mit Schneeketten ausgestatteten Försterfahrzeug abgeholt. Einige Jungspechte kannten den Skilift am Hohen Gras noch gar nicht - hoffentlich bleibt dieser über erforderliche Vereinsaktivitäten erhalten, denn der jetzige engagierte private Betreiber hört nach dem Winter altersbedingt auf.


Auf der tlw. steilen Rodelpiste und der kleinen Sprungschanze hatten die 'Kleinen' gegenüber den Jugendlichen leichte Vorteile: die tückischen Bodenwellen holten die 'Großen' häufiger vom Schlitten, was trotzdem - oder gerade deswegen - großen Spaß bereitete. Außer beim Hinweg kalt gewordener Gesichter und pistenbedingt leicht schmerzenden Gesäßmuskeln gab es keine Blessuren. Zum Schluß ging es mit Schlitten dann hangabwärts direkt bis zur Firnsbachtalsiedlung, wo die Eltern - dem Handy sei Dank - ihre glücklich gemachten Kids wieder in Empfang nehmen konnten. Ein Riesenspaß für alle beteiligten 14 Waldläufer zwischen 2 und 56.