Landeswaldläuferrat – 29.10.2016

Am letzten Oktoberwochende haben sich aus ganz Hessen Waldläufer zusammen gefunden. Am Freitag Abend wurde bei leckerem Essen, Musik und Gesang in gemütlicher Atmosphäre der hessische Fahrtenabschluss gefeiert. Nach einer teilweise recht kurzen Nacht, haben wir uns alle produktiv zusammen gesetzt und beim Lawara zum Thema Kindeswohl über das Schutzkonzept in der hessischen Waldjugend gesprochen. Mit viel Input kann nun der AK Kindeswohl voran schreiten und das Konzept fertig stellen. 

Auch die Termine für 2017 wurden zusammen getragen, sodass nun der Kalender für das neue Waldjugendjahr entsteht.

Ein rundum gelungenes Wochenende!

Horrido,
Franzi (für die Landesleitung)

Späherpunkt-Seminar Insekten – 26.05.2016

Vom 26. bis zum 29. Mai hat Jürgen uns am Dörnberg sehr viel über Insekten gelehrt. Es gab jeden Tag tolle Wanderungen zu Bächen, Seen, Wäldern, Wiesen und, und, und. Wir haben vom Wasserläufer bis hin zum Borkenkäfer alles eingefangen, gemeinsam bestimmt und natürlich wieder frei gelassen. 

Nachdem wir müde zurückkamen, hat schon das leckere Essen von Kerstin auf uns gewartet. Am letzten Tag bei der letzten Wanderung in ein traumhaft schönes Naturschutzgebiet standen Heuschrecken auf unserer Liste. Aber wir haben nicht nur Heuschrecken sondern auch Zauneidechsen, Orchideen und noch viel mehr bei dieser tollen schönen und lustigen Wanderung gesehen. Danach noch einmal kurz über die schon geschriebenen Steckbriefe schauen und schon waren die meisten bereit, geprüft zu werden. Parallel zu Prüfung wurde auch noch der Bau von Insektenhotels angeboten. Beim Abendessen erzählte Jürgen stolz, dass alle die Prüfung mit Bravur bestanden haben. Als Dankeschön bekam Jürgen den Pokal von HSDS (Hessen sucht den Superkäfer). Und bist du beim nächsten Mal auch dabei?

Ich freue mich schon auf dich!
von Rhoda Wilhelmi, Idstein

Berlin - Einladung von Frau Ministerin Puttrich – 25.11.2015

GruppeDer Einladung von Frau Ministerin Puttrich (Hessische Ministerin für Bundes- & Europa­angelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund) folgend brachen 12 engagierte und politisch interessierte Waldläufer aus ganz Hessen nach Berlin auf.

#mittwoch

Freundlich wurden wir von Frau Wagner aus der Hessischen Landesvertretung am Bahnhof in Empfang genommen. Frau Wagner hat uns dann mit in den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Jugendherberge Berlin International begleitet, in der wir untergebracht waren. Nach dem Bezug der Zimmer haben wir Berlin mit einem der zahlreichen Stadtrundfahrtbusse kennen gelernt. Wir entschieden uns am Brandenburger Tor auszusteigen und einige wundervolle Erinnerungsfotos zu schießen. Da wir uns noch für das Abendessen mit Frau Puttrich schick machen wollten, haben wir uns auf den Weg zurück zur Jugendherberge gemacht. So konnten wir uns vollzählig und schnieke auf den Weg in die Landesvertretung Hessens machen. Abendessen PutrichDort trafen wir auf die Ministerin im Riesling Zimmer und wurden mit einem drei Gänge Menü verwöhnt. Dabei erfuhr die Ministerin vieles über uns und wir über sie. #unglaublichlecker Mit vorangeschritten Abend, mussten wir das angeregte Gespräch beenden.

#donnerstag 

Am Donnerstag Morgen besichtigten wir den Bundesrat. Ein Rollenspiel, in dem jeder einen Sitz im Bundesrat einnimmt, sollte die Abläufe verdeutlichen. Das Mittagessen fand wieder in der Hessischen Landesvertretung statt, wo uns unerwarteter weise ein weiteres drei Gänge Menü geboten wurde. Satt und gut gelaunt, besuchten wir eine Plenarsitzung im Bundestag.Reichstag Erstaunt stellten wir fest, dass es bei Reden alles andere als ruhig ist, ihre Meinung tun die Abgeordneten mit lauten „Buuh“-Rufen und Klatschen kund. Anschließend ging es hinauf aufs Dach in die Reichstagskuppel. Abendessen gab es in der Jugendherberge, wobei sich alle auf Grund der Präsentation und dem noch völlig gefüllten Magen vom Mittagessen etwas zurückhaltender verhielten. Abends starteten wir in der Gruppe noch einen Ausflug ins nächtliche Berlin.

#freitag

MauerAls letzter Programmpunkt stand noch ein Besuch im Dokumentationszentrum/Gedenk­stätte Berliner Mauer an. Hier wurden wir herumgeführt, erfuhren einiges über Mauerflüchtlinge und konnten ein erhaltenes Stück Grenzstreifen besichtigen. Nach kurzer Verschnaufpause am Bahnhof, traten wir die Rückreise an. Nach einem Erholungsschlaf schrieben wir dann diesen Artikel um euch zu berichten, welch eine tolle Zeit wir in Berlin hatten. Kassel, Fulda, Frankfurt – die Gruppe wurde stets kleiner und Waldläufer verstreuten sich wieder über das ganz Hessen.

Horrido, die politisch interessierten Waldläufer – von irgendwo zwischen Berlin und Hessen

Landeslager 2014 am Marbachstausee – 06.09.2014

Unter dem Motto"Genug von Zuhause" haben etwa 200 große und weniger große Waldläufer aus 15 Ortsgruppen eine Pause vom Alltagstrott eingelegt, um in der letzten Ferienwoche nochmal den Kopf frei zubekommen, die grauen Städte zu verlassen und eine lustige und spannende Woche in der Sonne und an der frischen Luft zu verbringen. Der Zeltplatz (Jugendzeltplatz Meisengrund, Mossautal Hüttenthal am Marbachstausee) war, umgeben von Wald, durchzogen von zwei kleinen Bächen praktisch direkt am Stausee, ein perfekter Ort, um in ein entspanntes Lagerleben abzutauchen. Wenn---, tja, wenn das Wetter ein wenig besser mitgespielt hätte. Zwar munkelt man, dass in der Aufbauphase von Mittwoch an eine stahlende Sonne heiß von einem blauen Himmel gestrahlt haben soll, aber nach einer sehr nassen Nacht von Samstag auf Sonntag, in der eigentlich kein Zelt von Nässeschäden aller Art verschont blieb, wurde dieses Gerücht sehr schnell in das Reich der Legenden und Sagen verwiesen, über die der schöne Odenwald sehr reichlich verfügt. Nichtsdestotrotz war die Stimmung gut, was nicht zuletzt 

am abwechslungsreichen Programm lag. Wie üblich begann das Lager nach der feierlichen Eröffnung am Samstag mit dem Älterenbrunch (und damit diese auch daran teilnehmen konnten) mit der Waldolympiade für die Jüngeren.

Die Kochwettstreite, bei denen aus vorbereiteten Lebensmittelkörben kreative Menues aus regionalen Zutaten gezaubert werden, folgten am Montag. Das traditionelle Geländespiel, das Haijk, fehlte ebensowenig wie abwechslungsreiche Ausflüge (z.B. in das Felsenmeer oder Schloss Erbach), ein Forsteinsatz zur Kulturpflege, der in diesem Jahr wirklich lustige Themenabend, den die Gruppen mit eigenen Beiträgen gestalten, und verschiedene interessante AGs, zum Beispiel zum nach diesem nassen Sommer sehr aktuellen Thema "Pilze". Wer einmal einen Gallenröhrling probiert hat, wird ihn vermutlich niemals mehr für den Steinpilz oder eine Marone halten! Wie üblich sehr stimmungsvoll war auch der Singewettstreit und die in diesem Jahr wieder aufgenommenen Bläserwettstreite in verschiedenen Kategorien. Die Leistungen der Fortgeschrittenen waren natürlich beeindruckend, aber auch mindestens genauso die der Anfänger, die teilweise in der Bläser-AG von Volker aus Waldems oder unter Anleitung von Gretel aus Kelkheim überhaupt das erste Mal ein Jagdhorn in der Hand hatten und vor der großartigen Kulisse des Stausees ihr Bestes gaben! Den krönenden Abschluss bildete das Landesfeuer, das bei endlich wieder gutem Wetter auch unfallfrei brannte.

Ferienfreizeit  – 31.07.2014

 

Schwarze Zelte, Kochstellen mit dampfenden Töpfen, Gesang und Gitarrenspiel; das ist ein Zeltlager bei der Waldjugend. Zusammensein und Abenteuer sind ebenso wichtig wie z.B. Forsteinsätze, Pflegemaßnahmen in Naturschutzgebieten oder auch Wald-Jugendspielen, um regelmäßig aktiv für eine gesunde Natur und Umwelt einzutreten. Und genau diese typischen Elemente der Waldjugend sollen den Teilnehmern der Ferienfreizeit zum Waldjugendluft schnuppern - in diesem Jahr unter dem Thema "Was summt denn da? Insekten in Feld, Wald, Bach und Flur" - vermittelt werden. Das Logo der diesjähren Freizeit stellt einen Mistkäfer dar. Aufgrund ihrer außerordentlichen Kräfte (sie können das über tausendfache ihres Eigengewichts ziehen) und wegen ihrer Eigenart, mit ihren sogenannten Schrillleisten oder Schrillkanten markanate Geräusche zu produzieren, die auch mit bloßem Ohr zu hören sind (versucht es selbst, nehmt einen Mistkäfer vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger und haltet ihn ans Ohr) und nicht zuletzt, weil sie überall zu finden sind, können sie gut als Leitart für die vielseitige Welt der Insekten stehen.

Am Montag, dem 28.07.14 ging es am Nachmittag zu einer Wanderung, bei der ein erster Einblick in die Lebensweise, Aufbau, Entwicklung und Lebensräume der kleinen Krabbeltiere gewonnen werden konnte. Eingebettet in die Geschichte eines sechsbeinigen Privatdetektivs namens "Wanze Muldoon" (der im Übrigen keine Wanze, sondern vermutlich ein Mistkäfer ist), der auf der Suche nach dem Ohrenkneifer Eddie zahlreiche gefährliche Abenteuer mit Wespen, Ameisen und Spinnen erlebt, gingen die Kinder auf die Suche nach Eddie. In Spielen wie der "Menschlichen Kamera" oder der "Insektensuche" suchten die Teilnehmer bewaffnet mit Becherlupen nach Hinweisen auf Insekten und andere Boden- und Totholzbewohner. Und natürlich wurden sie fündig. Die Fraßbilder verschiedener Borkenkäfer, Schnur- und Hundertfüßler, Laufkäfer und nicht zuletzt Mistkäfer wurden von den Teilnehmern mit Feuereifer erforscht.

Am nächsten Morgen wurden verschiedene AGs zum Thema angeboten. In der Bau AG gab es Insektenhotels und oder Schwirr- und Kerbhölzer zum Selbermachen. In der Boden AG wurden auf den Spuren unserer heimischen Insekten verschiedene Lebensräume erforscht. Ein morscher Baum, geheimnisvolle Löcher im Boden, was sich da wohl so alles findet? Und wer sorgt eigentlich dafür, dass das Herbstlaub zu fruchtbarer Erde wird? Was ist Humus und wie entsteht er? Wie frisst eine Schnecke und was eigentlich? In den geheimnisvollen Löchern fand sich unter anderem eine ziemlich überraschte Erdkröte und im Laub allerlei Laufkäfer, Spinnen, Regenwürmer und natürlich .... Mistkäfer. Damit auch künstlerische Naturen unter den Kindern ihre Nischen finden konnten, gab es eine entsprechende Kreativ AG. Ursprünglich als Rollenspiel- bzw. Theater AG mit Kostümbasteln geplant, entwickelte sich eine (Insekten-) Kostüm AG mit anschließender Schau auf einem improvisierten Catwalk. Neben einer Königslibelle mit blaugestreiften Beinen fanden sich Tagpfauenauge, Marienkäfer und Biene auf dem Laufsteg wieder.

Am Nachmittag folgte eine für die Waldjugend typischer Forsteinsatz, der dank der Unterstützung von Hessen Forst, in diesem Fall des Forstamtes Neukirchen, durchgeführt werden konnte. Gebaut wurde eine Hirschkäferwiege, die unter der Anleitung durch Frau Fechner, Anwärterin im Revier Hülsa bei RL. Appelt auch in knapp zwei Stunden allen Unkenrufen zum Trotz (geht nicht unter einem Tag) fertiggestellt werden konnte. Die Kinder hatten jedenfalls ihren Spaß und waren mit Feuereifer bei der Sache. Die Nachtwanderung ging auf der Suche nach nachtaktiven Insektenjägern in den Wildpark Knüll. Fledermäuse, Dachse, Waschbären und Eulen als Vertreter der Insekten fressenden Fraktion konnten ebenso beobachtet werden wie Wolf, Luchs und Co. die zwar eher seltener der Insektenwelt zu Leibe rücken, aber auch im Gehege sehr beeindruckend sind; vor allem das Konzert der Wölfe verursacht in tiefer Dunkelheit schon die eine oder andere Gänsehaut; nicht nur bei den Kindern. Ein Highlight war zweifellos der Schwimmbadbesuch am Mittwoch.

Der letzte Tag begann mit alldem, was niemand gern tut: aufräumen und packen, denn am Nachmittag würden die Eltern zur Abschlussfeier kommen. Alle Gruppen zeigten die Ergebnisse ihrer AGs (auch wenn die Schnecke aus der Forschergruppe ihre Mitarbeit beim Versuch über ihr Nahrungsaufnahmeverhalten standhaft verweigerte und die Mistkäfer ein eher müdes Rennen lieferten). Die Insektenhotels sahen zumindest gut aus, die Schwirrhölzer taten, was ein Schwirrholz so tut, die Libellen, Schmetterlinge und Käfer liefen unter großem Applaus farbenprächtig und unfallfrei über den Laufsteg und bei Kaffee und Kuchen fand die Freizeit einen schönen Abschluss.

Späherseminar Säugetiere – 01.06.2014

Vom 28.Mai bis 1. Juni waren Imponiergehabe beim Rotwild, Biebergeil, Wurfkessel und und und Themen rund um die Waldjugendhütte in Bad Schwalbach. Von A wie Ameisenbär bis Z wie Zebra wurden dieses Mal die einheimischen Säugetiere durchgenommen. Norbert aus Rosphetal brachte dazu nicht nur sein großes Fachwissen sondern gleich einen ganzen Rehbock mit. Den haben wir aus der Decke geschlagen, zerteilt und über das Wochenende gegessen. Ein besonderes Erlebnis für alle Teilnehmer war die Rehpaella. Im nahe gelegenen Wildpark der Fasanerie Wiesbaden konnten wir viele Tiere beoabachten. So haben wir am Bärengehege anschaulich gezeigt bekommen, wann Meister Petz seine Ranzzeit hat. An den Tiergehegen erfuhren wir alles Wissenswerte über das jeweilige Tier. Die von den Teilnehmern vorbereiteten Referate waren dabei oft so spannend, dass selbst die Tiere zum Zuhören an den Zaun kamen. Nach so viel Praxis kamen auch die Vorträge über die restlichen Tiere nicht zu kurz. Jürgen aus Warmetal erzählte uns alles Wichtige über die Nagetiere und Holger aus Rosphetal hielt einen tollen Vortrag über unsere heimischen und neu eingebürgerten Raubtiere. Wir haben gelernt, dass diese neuen Tierarten Neozoen heißen. Dank unseres Gastgebers Bernd, der auch kleinere und größere Pannen in seiner ruhigen und besonnenen Art behob, verbrachten wir ein paar schöne und lehrreiche Tage in der Schwalbacher Luxushütte. Hierher kommen wir alle gerne wieder hin. Ich fand das Seminar spannend und wäre am Liebsten noch länger geblieben. Dies Späherseminare sind längst viel mehr als ein Geheimtipp für unsere Waldjugend. Ich freue mich schon sehr auf das Seminar im nächsten Jahr und bin auf jeden Fall wieder dabei.

Emil Wilhelmi, Waldjugend Idstein-Heftrich

Späherseminar Insekten – 13.07.2012

 

 

Raketenantrieb, Taucherglocke und Schnorchel, mitten im Flug stehen bleiben wie ein Hubschrauber - alles schon erfunden, bevor der Mensch darauf kam!Von Wesen mit sechs Beinen und dem Skelett außen, wie bei einer Ritterrüstung. 25 Jugendliche und ihre Gruppenleiter saßen am Freitag Abend staunend in der Theorieeinheit. Zuvor hatten sie in der Dämmerung noch ein paar Insektenfallen im Laubboden des Waldes aufgestellt.

Zum zweiten Mal in Folge fand das jährliche „Späherseminar“ der Hessischen Waldjugend  auf dem Dörnberg statt. Unseren südhessischen Gästen aus Hofheim, Wiesbaden und Heusenstamm hatte es im letzten Jahr hier so gut gefallen!

 

Auf Du und Du mit  Graszünsler und Wasserskorpion

„Ich hab´eine Motte!“  Wildes Gewusel: 25 „Grünhemden“ am nächsten Vormittag auf „Großwildjagd“ in der Wiese…Wenig später sitzen alle mit ihrer Beute  - gut verstaut in Lupendosen - im Kreis im Gras. Tiere werden bestaunt, Bestimmungsbücher gezückt, fotografiert. Die Motte stellt sich als Graszünsler heraus, ein winziger Falter, dessen Raupen von Gräsern leben. „Das ist keine Biene! Das ist eine Schwebfliege.“ – „Eine Wanze – Das erkennst Du an dem dreieckigen Schild!“ Gefäße werden vorsichtig herumgereicht und das jeweilige Insekt erklärt, danach alle wieder am Standort freigelassen. Das Gleiche geschah zuvor schon im Wald an unseren Fallen. Wald, Wiese, jetzt fehlte nur noch das Wasser:  Hier fanden wir auch den Wasserskorpion mit seinem beeindruckenden „Stachel“, der sich als harmloses Atemrohr entpuppte. Trotz seiner an einen Skorpions erinnernden Greifwerkzeuge ist der Wasserskorpion übrigens eine Wanze! Diese und viele andere neue Erkenntnisse besprachen wir auf dem Rückweg. Wieder im Dörnberghaus hatte jeder Teilnehmer Zeit, zehn Steckbriefe von Insekten seiner Wahl zu erstellen und diese besser kennen zu lernen. Im Tagungsraum standen jede Menge Buchmaterial, Mikroskope und viele interessante Totfunde zum Anschauen bereit. Was da nicht alles zusammenkommt, wenn 25 Teilnehmer im Haus, Garten und Keller sammeln…

Am Abend Entspannung beim  Grillen, danach Gitarren ausgepackt und gemütliche Singerunde.

Am nächsten Morgen wagten sich viele - leicht übernächtigt -  in die Späherprüfung. Andere werden zu Hause noch die restlichen Steckbriefe zusammenstellen und sich später prüfen lassen.

 

 

Hessisches Landeslager an der Burg Herzberg – 30.07.2011



- das Lagerfeuer
- das wir nur draußen sind
- das man selber coole Musik machen kann
- das immer jemand zum Spielen da ist
- das wir ohne Eltern hier sind
- die Burg

Dies ein Teil der Antworten, warum Lukas, Leonie, Noria, Felix, Svea und Jonas das Landeslager der hessischen Waldjugend so gut gefallen hat.
Unter dem Motto „Zeltzauber – Magisches Hessen“ verbrachten 180 Wildlinge und Waldläufer aus ganz Hessen die letzte Ferienwoche am Fuße der Burg Herzberg.

Zelte selbst aufgebaut: Leben in Jurten und Kohten, selber Kochen auf offenem Feuer, Wasser per Kanister an der Wasserstelle holen, Feuerholz machen, nächtliche Beleuchtung nicht elektrisch, täglich Abendprogramm selbst gestaltet, …mal ganz anders als zu Hause!
Ein volles Programm mit Forsteinsätzen, Wildlingsolympiade, buntem Abend, Singerunden, Schwimmbadbesuch, Burgbesichtigung, vielen AG`s und den klassischen Wettstreiten: Singewettstreit, Kochwettstreit und Haijk, sowie der hessischen Spezialität, dem Tschaiwettstreit, ließen kaum Heimweh aufkommen.

Schon beim Aufbau breitet sich die Lagermagie aus: Freudige Wiedersehen mit anderen Horsten, stürmische Umarmungen zwischen Nord- und Südhessen, man hilft sich gegenseitig beim Aufstellen der Stangen, tauscht Neuigkeiten aus, eine Woche voller Möglichkeiten, erste Planungen, Singerunde - wo? Gespannte Erwartung liegt in der Luft...

Nach und nach erhält der Zeltplatz sein Gesicht, “unser” Gesicht, wird “Waldjugend”. Die Größe des Platzes lässt eine freie Wiesenfläche in der Mitte zu, die sich rasch zum Treffpunkt, besonders für die in diesem Jahr sehr zahlreich vertretenen Wildlinge unter 12 Jahren, entwickelt. Hier werden beim Toben und beim Spiel neue Freundschaften geschlossen und alte wieder aufgefrischt...
Abends, nach offizieller Lagereröffnung und leckerer Zentralverpflegung in Form von Würstchengulasch, die ersten Feuer - Singerunden entstehen - der vertraute Rauchgeruch zieht über den Platz...spätestens jetzt hat sie auch den Letzten gepackt, die Lagermagie...

Mit einer magischen Wildlingsolympiade und vielen Zauberlehrern, selbst gebastelten Zauberhüten und Zauberstöcken ging es am Sonntag weiter. Abends der “Zaubertrankwettstreit”, ähh Tschaiwettstreit. Das Lagermotto regte besonders die Wildlinge zu den gewagtesten Kreationen an: Tschai mit Brausepulver, Mehrkomponententschai, kalter Tschai mit Milch, weißer Tschai, Tschai mit Glibberaugen...In diesem Jahr brauchten die Juroren nicht nur gute Nerven....

Am Montag zum Forsteinsatz: Birkenjungwuchsentfernung im Kiefernhochwald - hier fand jeder, ob groß oder klein eine Aufgabe! Am Abend für alle hungrigen Mäuler das “Hessenfressen” unser großes “Mitbringbuffet” für alle. Jeder darf aus jedem fremden Hortentopf mal probieren - wer hier nichts findet, das ihm schmeckt, dem schmeckt nichts!!!

Dienstags geprägt von AG´s und Schwimmbadbesuch; Mittwochs der Haijk: Mit viel Phantasie und etwas Magie galt es u.a. Kräuter zu bestimmen, auf Besen zu reiten, astronomische Kenntnisse unter Beweis zu stellen...Abends Frei Tschai und Butterbier für alle beim legendären “Zauberer- und Hexenabend” mit Showeinlagen, Gesang und mehreren Theateraufführungen der einzelnen Horste blieb vor Lachen oder Staunen kein Auge trocken...
Donnerstags geplant: AG`s und Schwimmbad. Spontan noch einen Forsteinsatz an der Streuobstwiese am Fuß der Burg eingestreut, auch das ist Waldjugend! Abends direkt im Innenhof der Burg der Singewettstreit mit tollen Beiträgen - die Juroren hatten es nicht einfach!
Freitags morgens glühten die Kessel, ähh Hortentöpfe beim Wildlingskochwettstreit - Nachmittags noch einmal AG`s und eeendlich Abends das Landesfeuer. In diesem Jahr sooo viele neue Halstuchträger: Herzlich Willkommen in der Hessischen Waldjugend!
Fazit:
Tolles Lager! Tolle Leute! Neue Pläne für die Zukunft...
Möge dieser spezielle Lagerzauber uns noch eine Weile in den (Waldjugend)Alltag hinein begleiten!

Landeswaldläuferrat – 23.10.2010

Am Samstag den 23.10.2010 fand der LaWaRa in Schwarzenborn wie geplant statt.

Es waren insgesammt 26 Stimmberechtigte Delegierte von 10 verschiedenen Ortgruppen anwesend.

Die Landesleitung Präsentierte ihre geleistete Arbeit und Präsentierte die Planungen für die Zukunft.

Meßbach, Herbst 2009 – 26.10.2009

16.10. – 24.10.09

Wie jedes Mal, wenn man in Meßbach ankommt, heißt es begrüßen und begrüßt werden.

Nach der Begrüßung haben wir allmählich angefangen die Kohte aufzustellen.

Nach dem Aufbau der Zelte haben wir angefangen die Hütte und das Hüttengelände auf Vordermann zu bringen. Am Abend saßen dann einige beisammen in der Küche tranken Tee und spielten gemeinsam.

Sonntags wurden wir gegen halb acht geweckt und haben erstmal ausgiebig gemeinsam gefrühstückt. Im Laufe des Tages wurden ein neuer Kothenplatz angelegt, Brombeersträucher ausgerissen und 5 Festmeter Brennholz gesägt und gespalten. Montag haben wir Samen von Eichen, Ahörnern und Linden gesammelt, die Güter, der Patenförster von Meßbach, für sein Revier benötigte.

Am Dienstag ging es hinter Niedernhausen in den Wald zum Gatterabbau. Der Abbau des Zaunes erwies sich als schwieriger als Gedacht, denn einige Stellen des Zaunes waren im Boden oder den Bäumen festgewachsen. Da wir unsere Arbeit möglichst schnell beenden wollten, fuhr am Nachmittag nochmals ein kleiner Trupp zum Zaunabbau.

Am Mittwoch ging es zu unserer „Lieblings“ Baustelle, dem Walderlebnispfad in Steinau, wo wir eine Brücke erneuerten und das angrenzende Felsenmeer säuberten.

Nachmittags ging es dann zur Grundreinigung der Arbeiter ins Schwimmbad nach Groß-Zimmern.

Am Donnerstag haben wir arbeiten rund um unsere Hütte erledigt und das Felsenmeer hinter dem Haus und mehrere Wasserabläufe gereinigt. Am Nachmittag hatten einige aus der Gruppe Freizeit. Andere haben mit Dennis den Späherpunkt „ Wohlfahrtswirkungen des Waldes“ vorbereitet.

Voller Elan starteten wir am nächsten Tag durch und schlugen 100 Birken. Ein anderer Teil der Gruppe pflanzte am Gargernstein Eichen.

Trotz ab und an schlechtem Wetter wurde es denn noch ein sehr schönes Lager.

Horrido Raupi & Larissa

Zeltlager in Hofheim Pfingsten 2009 – 14.05.2009

Wir, die „Wildkatzen“ und „Junghabichte“ haben uns um 7.50 Uhr am Bahnhof Wilhelmshöhe in Kassel getroffen. Eine ½ Stunde später sind wir mit dem Zug losgefahren. Wir hatten einen tollen Zug. Es war ein Doppelstockzug.
Zuerst haben wir uns nach unten gesetzt, aber wir haben dann alle entschieden, dass wir lieber oben sitzen wollten. Es hat aber lange gedauert bis wir für alle Sitzplätze gefunden hatten. Als wir alle auf unseren Plätzen waren, wurde uns schnell langweilig. Deshalb sind wir durch den gesamten Zug gelaufen. Das konnten wir aber nicht lange machen, denn schon bald standen viele Menschen in den Gängen. Nach 2 ½ Stunden Zugfahrt kamen wir am Frankfurter Bahnhof an. Dort mussten wir umsteigen. Nach einer kurzen Weiterfahrt kamen wir an unserem Treffpunkt an. Phil und zwei andere Erwachsene haben uns abgeholt und uns zum Lagerplatz gebracht. Dort haben wir, die „Wildkatzen“ gleich damit begonnen unsere Kohte aufzubauen. Die „Hornissen“ haben uns dabei geholfen. Es war sehr heiß und anstrengend. Als wir fertig waren, haben wir unsere Sachen in der Kohte verstaut.
Am Nachmittag stand eine Müllsammelaktion auf dem Plan. Dabei hätten wir gern mehr Müll eingesammelt, aber wir haben nicht mehr gefunden. Für den Wald ist das ja gut, aber wir hätten gerne mehr getan.
Zum Abendbrot gab es Nudeln mit weißer und roter Soße.
Bevor wir zum Schlafen in die Zelte gegangen sind, haben wir am Lagerfeuer Lieder gesungen und einer Geschichte von Phil zugehört.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen wurde ein Haik veranstaltet. Wir wurden in Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe hieß „ Rehfüchse“. Wir mussten viele verschiedene Sachen machen z.B. Tannenzapfen werfen, Reiskörner zählen und schätzen. Außerdem gab es Zettel mit verschiedenen Aufgaben z.B. einen Bergahorn suchen, den Quirl einer Zwergin basteln u.s.w. Es hat viel Spaß gemacht.
Nach dem Mittagessen wurden verschiedene AG`s angeboten. Ich habe mich für die Sing-AG entschieden. Wir haben „Roter Mond“, „Wenn der Abend naht“ und „Nehmt Abschied Brüder“ gesungen. Das letzte Lied wollten wir dann auch im Abschiedskreis singen. Es war einfach schön.
Wir, die „Wildkatzen“ und noch ein paar Kinder die Lust hatten, haben mit Arved Filme gedreht. Das war so toll.
Nach dem Abendessen habe ich mit drei anderen Mädchen abgewaschen. In der Zeit haben ein paar Betreuer ein Lagerfeuer gemacht, weil wir noch Stockbrot machen wollten. Das haben wir dann auch getan, Tschai dazu getrunken und Lieder gesungen.
Spät am Abend sind wir auf eine Nachtwanderung gegangen. Als wir zurückkamen, war es sehr feierlich. Einige Kinder erhielten nun ihre Halstücher. Aus unserer Gruppe waren es Tom, Leonie und Joscha von den „Junghabichten“. Wir haben den dreien viel gratuliert. Dann sind alle in ihre Schlafsäcke gekrochen. Es war ja auch ein anstrengender Tag!
Früh am nächsten Morgen wurden wir aufgeweckt. Es war Abreisetag. Beim Frühstück machten wir uns Brote für die Zugfahrt. Dann wurden die Sachen eingepackt, die Zelte abgebaut und zusammengelegt. Das war ganz schön anstrengend.
Zum Abschluss machten wir den Abschiedskreis. Alle haben sich überkreuz angefasst und dann haben wir das Lied „Nehmt Abschied Brüder“ gesungen.
Dann haben wir uns auf die Heimreise gemacht.
Es war ein tolles Lager! Uns hat es super gut gefallen.
Leider konnte ein Kind aus unserer Gruppe nicht mit zum Lager fahren, weil es kurz vorher krank wurde. Wir wünschen Tim gute Besserung und freuen uns auf das nächste Lager mit ihm.

Estella, Wildkatzenhorte Habichtswald - Warmeta